Kameras Kaufberatung Nikon Vergleiche

Warum niemand die Nikon D7500 kaufen sollte

Ist die Nikon D7500 eine gute Kamera? Vermutlich. Trotzdem bin ich der Meinung, dass sie (fast) niemand kaufen sollte.

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Alternativen zur Nikon D7500

Am 12. April 2017 hat Nikon die neue Nikon D7500 offiziell präsentiert. Die Kamera kommt mit einigen Verbesserungen daher und erbt teilweise die Komponenten der teureren Nikon D500, dementsprechend handelt es sich hier ohne Frage um eine leistungsfähige Kamera. Wo die wichtigsten Unterschiede zwischen der Nikon D7500 und der D7200 (sprich der Vorgängerin der D7500) liegen, das haben wir bereits in einem separaten Artikel geklärt.

In dem genannten Artikel bin ich zu dem Schluss gekommen, dass sich der Umstieg von der D7200 auf die D7500 meiner Meinung nach in vielen Fällen nicht lohnt. Im Folgenden will ich noch einen Schritt weiter gehen: Ich denke nämlich, dass eigentlich fast niemand die Nikon D7500 kaufen sollte! Zumindest aktuell nicht (Stand 05/17).

Warum denke ich das? In jedem Fall nicht, weil es sich bei der Nikon D7500 um eine schlechte Kamera handelt – das ist nämlich nicht der Fall. Schon die Nikon D7200 ware eine hervorragende DSLR, die D7500 kommt nun mit einigen Verbesserungen daher, wieso sollte sie also eine schlechte Kamera sein?

Nein, ich bin vielmehr der Meinung, dass es wirklich gute Alternativen zur Nikon D7500 gibt. Hier könnte man generell natürlich immer Kameras von anderen Herstellern nennen. Doch ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass jemand eine neue DSLR von Nikon kaufen möchte. Vielleicht weil er jede Menge Nikon Objektive besitzt oder weil er einfach Nikon als Hersteller vertraut. Schauen wir uns also an, welche D7500 Alternativen in den Reihen von Nikon zu finden sind.

Es gibt insgesamt zwei naheliegende Alternativen zur Nikon D7500. Das ist zum einen die Nikon D7200, also die direkte Vorgängerin der D7500, und zum anderen die Nikon D500, bei der es sich um Nikons beste APS-C-Kamera handelt. Außerdem würde ich noch die Vollformatkamera Nikon D750 zum Vergleich heranziehen wollen, weil sie in der gleichen Preisklasse angesiedelt ist.

Vergleichstabelle: D7500 vs. D7200 vs. D500 vs. D750

Werfen wir zunächst einen Blick auf eine Vergleichstabelle mit den wichtigsten technischen Daten der vier Kameras:

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Nikon D7500 oder Nikon D7200 kaufen?

Die D7500 kommt im Vergleich zur D7200 mit einem neuen Prozessor, einem neuem Sensor, einer etwas schnelleren Serienbildgeschwindigkeit, 4K-Videos, einem minimal besseren Autofokus sowie einem flexiblen Touchscreen daher. Das sind ohne Frage Vorteile im Vergleich zur Nikon D7200. Doch die Bildqualität der D7200 ist nach wie vor fantastisch, außerdem brauchen nicht alle 4K-Videos, eine etwas höhere Serienbildgeschwindigkeit und einen Touchscreen. Zudem ist die D7200 der D7500 in einigen wenigen Punkten sogar überlegen, so besitzt sie beispielsweise zwei SD-Karten-Slots und es lässt sich ein Batteriegriff anschließen.

Wenn jemand von einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger (wie z.B. der Nikon D3300) kommt und sich eine bessere APS-C-Kamera von Nikon zulegen möchte, dann würde ich in vielen Fällen eher zur Nikon D7200 als zur Nikon D7500 raten. Warum? Ganz einfach: Die D7200 ist aktuell mehr als 600 Euro günstiger als die D7500. 600 Euro! Das ist in dieser Preisklasse jede Menge Geld, das man wunderbar in ein oder zwei tolle Objektive investieren kann. Und diese Objektive sind oftmals wesentlich wichtiger und haben mehr Einfluss auf die Bilder als etwas bessere Spezifikationen der Kamera.

Fazit: Wer sich eine Mittelklasse-DSLR von Nikon zulegen möchte und nur auf ein begrenztes Budget zurückgreifen kann, sollte meiner Meinung nach eher zur D7200 als zur D7500 greifen. Die D7200 ist aktuell rund 600 Euro günstiger und die Vorteile der D7500 sind in vielen Fällen nicht groß genug, als dass sie diesen Aufpreis rechtfertigen würden.

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Nikon D7500 oder Nikon D500 kaufen?

Gehen wir mal von folgendem Fall aus: Jemand besitzt die Nikon D7100 oder die D7200, ist damit nicht mehr ganz zufrieden, hat ziemlich hohe Ansprüche und möchte sich nun eine bessere APS-C-Kamera von Nikon zulegen. Die Nikon D7500 ist hier natürlich eine Option, denn wie bereits erwähnt kommt sie mit einigen Neuerungen daher. Und wer auf genau diese Neuerungen gewartet hat, macht mit der D7500 garantiert nichts falsch.

Doch insgesamt muss man festhalten, dass die Nikon D500 insgesamt einfach die deutlich bessere Kamera als die D7500 ist. Und diese deutlich bessere Kamera kostet aktuell „nur“ 400 Euro mehr als die D7500. Ich will nicht sagen, dass 400 Euro wenig Geld sind. Doch wer sich wirklich eine erstklassige APS-C-Kamera zulegen möchte und Modelle wie die D7200 nicht mehr in Frage kommen, weil sie zu schlecht sind, der sollte sich gut überlegen, ob er diese 400 Euro nicht investieren möchte. Denn alleine der unfassbare Autofokus der D500 ist diesen Aufpreis meiner Meinung nach schon Wert. Hinzu kommen eine noch schnellere Serienbildgeschwindikeit, ein hochauflösender Display, zwei Speicherklarten Slots (unter anderem XQD) und einige weitere Vorteile.

Fazit: Wer auf der Suche nach einem richtigen APS-C-Flaggschiff ist, der sollte meiner Meinung nach zur D500 greifen. Die kostet im Moment zwar rund 400 Euro mehr als die D7500, doch diese 400 Euro sind gut investiert.

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Nikon D7500 oder Nikon D750 kaufen?

Der Vergleich zwischen der D7500 und der D750 hinkt natürlich ein bisschen, denn die D7500 ist eine APS-C-Kamera, während die D750 mit einem großen Vollformatsensor ausgestattet ist. Doch genau das ist der Punkt: Wer schon länger mit einer Vollformatkamera liebäugelt, der darf nun feststellen, dass die D750 inzwischen nur noch 1.650 Euro kostet und somit nur 150 Euro teurer ist als die D7500!

Natürlich ist die D750 nicht in jeder Hinsicht die bessere Kamera. Die Serienbildgeschwindigkeit ist etwas langsamer, die Verschlusszeit kürzer, es gibt keine 4K-Videos und, und, und. Doch dafür ist es eben eine Vollformatkamera, die einen deutlich größeren Sensor und somit eine fantastische Bildqualität zu bieten hat.

Fazit: Die D750 ist aktuell nur rund 150 Euro teurer als die D7500. Wer schon länger Interesse an einer Vollformatkamera hat, kann hier also zuschlagen, ohne wesentlich mehr Geld investieren zu müssen.

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Zusammenfassung

Wie gesagt, ich denke nicht, dass die neue Nikon D7500 eine schlechte Kamera ist. Doch ich sehe einfach nicht so richtig, für wen diese Kamera geeignet sein soll. Welche Zielgruppe möchte Nikon hier erreichen? Ein Einsteiger, der nicht zu viel Geld investieren möchte und auf der Suche nach einer Mittelklasse-DSLR ist, sollte meiner Meinung nach zur deutlich günstigeren D7200 greifen und das gesparte Geld lieber in Objektive investieren. Ein ambitionierter Hobbyfotograf, der bereit ist 1.500 Euro oder mehr auszugeben, erhält mit der „nur“ 400 Euro teureren D500 eine wesentlich bessere Kamera. Zudem ist in der gleichen Preisklasse auch schon der Einsteig ins Vollformat möglich, mit der D750 nämlich.

Sicherlich gibt es auch einige Fälle, in denen die D7500 die beste Wahl ist. Wenn jemand beispielsweise 4K-Videos braucht, aber auf die besseren Spezifikationen der D500 gut verzichten kann. Doch das ist vermutlich eher die Ausnahme. Solange die D7500 nicht im Preis sinkt, würde ich also eher zur D7200, D500 oder D750 raten.

67 Kommentare

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  • Den Mut, eine Kamera aus der D5xxer hatten Sie wohl nicht?

    Die haben in der Regel ein Klappdisplay, sind aber mit dem schlechteren Autofokus-Modul ausgestattet.
    ——————————–

    Ansonsten ist die D7500 doch nur eine verkappte Spendensammelaktion.

    Man bekommt halt statt einer Spendenquittung einen Kaufbeleg und eine Kamera dazu, die – wie das so bei Geschenktem ist – kaum einer braucht.

    • „Den Mut, eine Kamera aus der D5xxer hatten Sie wohl nicht?“ – Mmh?

      Die Nikon D5500 finde ich persönlich super! Wem auch die D7200 zu teuer ist, der sollte auf jeden Fall die D5500 in Betracht ziehen. Ich sehe die D5500 aber jetzt nicht mehr als direkte D7500 Alternative, da sie doch deutlich in einer anderen Preisklasse angesiedelt ist.

  • Habt Ihr etwas gegen Nikon ? Nikon D7500 hat sicher viele Verbesserungen,ob
    man braucht oder nicht ist Jedermannsache.Natürlich kostet die
    neue Version am Anfang immer etwas mehr aber sinkt der Preis schon
    nach einem halben Jahr und dann verschwindet die D7200 danach auf dem
    Markt.Man soll nicht durch weniger MPixels abschrecken !
    Die d7500 ist auf jedenfalls für Aufsteiger empfehlenwert !

  • Meine unwichtige Meinung zum Thema..

    Wer nicht auf Nikon fixiert ist und wer nur schöne Bilder (keine Videos) machen möchte findet viele interessante Alternativen auf dem Markt, zum Beispiel die Spiegellose Fuji XT20 die mit ihrem einzigartigem Sensor Design fast an die KB-Vollformat Qualität heran reicht. Fuji hat ausgezeichnete Objektive im Portfolio, wobei das ausgegebene Geld bestens investiert wäre.

    Auch andere weniger bekannte Hersteller bieten sehr gute Ausweichmöglichkeiten. Etwa Pentax mit der K-3 II die so etwas Außergewöhnliches wie Pixel Shift Resolution mitbringt, oder die neue KP die zusätzlich sowohl einen mechanischen und einen elektronischen Verschluss eingebaut hat. Sie ist so etwas wie eine Hybrid Kamera. Diese Gerätschaften liegen in der selben Preisklasse.
    Es sind nicht immer die Umsatzstärksten Konzerne die interessante Technik anbieten.

    Wer aber sehr gute Objektive mit Nikon Anschluss besitzt sollte sich die preiswerte 7200 kaufen oder gleich zur 750 greifen sofern Geld für Vollformat Objektive übrig ist.

    • Die XT20 ist sicherlich eine hervorragende Foto-Kamera und eine echte Alternative zu den hier diskutierten Nikons. Meiner Ansicht nach ist auch die Videofunktion der XT20 nicht so übel, denn sie liefert immerhin 4K-Videos. Wer also seinen Schwerpunkt auf Fotos legt und für den nur gelegentlichen Videoeinsatz Wert auf eine hohe Videoauflösung legt, der ist mit der XT20 gut bedient.

  • Naja, zumindest ist anders als bei den Canon Mustern wohl ein zeitgemäßer Sensor drin. Das tröstet den, der auf Objektivbergen festsitzt.

    Der Canikon Dino stirbt grade an seiner eigenen selbstgerechten Dekadenz und dem fast schon autistischen Habitus, immer mehr des längst überholten Selben, in einem überteuerten, schier unüberschaubaren Wust der immer gleichen, schwarzen Backsteine zu zelebrieren. Gut also, dass es Olympus und Fuji und Pentax und Sony gibt. Nicht jeder will kiloschwere Backsteine hinter Hochzeitsgästen, Promis oder Tieren herwerfen oder auch nur sein kleines Gemächt mit einem groooßen Body in seiner Winzigkeit noch weiter herausstellen. Manche möchten auch wandern und reisen. Manche möchten mit ihrer Immer-Dabei-Westentaschen-Kamera auch gute Bildqualität wie Autofokus- und Serienbild-, aber auch ISO-Performance haben, die über Handyschnappschüsse oder Canonergebnisse hinausgeht.

    Man stelle sich auf dem Kameramarkt eine kapitalfaschistische, unterdrückerische Zweiparteiendiktatur vor, wie in den Staaten oder jetzt zum Wochenende in NRW etwa, wo eine Art Scheindemokratie mit feststehendem, bzw austauschbarem Ergebnis inszeniert wird. ein jede Innovation erstickendes Oligopol. Das wäre schrecklich, nicht wahr!

    Gut dass es Fuji und Sony und Olympus etc. gibt. Gut, dass wir diesen lästigen Schwingspiegel loswerden und heute schon bessere Cropsensoren haben, als Canon diese – noch nicht mal – im 35mm Maß bauen könnte. Ich denke nicht, dass der Prismensucher oder der Klappspiegel noch eine Zukunft hat. Ja, 911er Fahrer jammern auch, wenn auf einmal der Motor wassergekühlt sein soll oder die Lenkung elektrisch. Lass sie jammern, das ist so ein infantiles Getue. Niemand braucht oder will zukünftig noch die Nachteile eines Prismensuchers billigen. Und wem’s ums echte Gefühl geht, ja der soll chemisch fotografieren. Period!

    • @ Tobi B, besser hätte man es nicht schreiben können! 🙂
      Was wäre die Welt ohne Betriebswirte…?, sicher eine Bessere und es gäbe mehr Arbeitsplätze! Wenn Aufsichtsräte-Darsteller, Vorstands-Darsteller und die lästigen Wegrationalisierer: „Das Rechnet sich nicht, das Lohnt sich nicht etc. usw.“, also die Betriebswirte-Darsteller nicht merken was der Kunde will, dann geht es nunmal mit dem Weltkonzern den Bach runter, siehe amerikanische Automobilindustrie usw. Ich finde es immer köstlich zu lesen, wenn sich wieder eine Firma durch die Blödheit ihrer hochbezahlten Wasserkopfelite selbst wegrationalisiert hat! 🙂 Man hört dann immer im „Elitechor“: Der Markt war Schuld bzw. der Kunde… also alle Anderen nur der „Weltkonzern-Wasserkopf“ nicht.
      Einfach köstlich anzuschauen und zum Kaputtlachen, dieses schwarze Backsteine-Theater.

      Gut das es Fuji gibt… 🙂

    • Einer der Gründe für den Niedergang so vieler Betriebe ist Gang zur Börse. Ein riesiger Wasserkopf beschäftigt sich mit Vierteljahresberichten für den Aktionär. Da werden Zahlen hin und her geschoben die mit der Realität nichts zu tun haben, Gerüchte gestreut und Gewinnwarnungen heraus gegeben. Wenn statt der vorausgesagten 12% NUR 11,8% realisiert wurden ist die Aktie aktuell noch die Hälfte vom Vortag wert! Das ist Zockerei sonst gar nichts. Im Zehntel Sekunden Takt verkaufen die großen Font Anleger über automatisierte Programme nun ihre Anteile von Canikon was den Wert der verkauften Firmen abermals in den Keller treibt.

      Damit das nicht passiert haben wir nun die Betriebswirte (meist ohne Erfahrung frisch von der Uni) die sich um einen fotografischen Hersteller kümmern sollen obwohl sie ihre eigenen Bildchen mit dem Smartphone machen. Kundenwünsche erfassen, verarbeiten und anschließende innovative Produkte auf den Markt bringen ist zu teuer, lieber alte Ware in neuen Kleidern bewerben. Da kann man dann leichter und besser Arbeitsplätze wegrationalisieren um sich selbst zu profilieren.

      Ich bin überzeugt das die Ingenieure längst besseres anbieten können, der Rotstift aus der kaufmännischen Abteilung die vom Bilder machen keine Ahnung haben aber die große Vollbremsung durchführen weil sie den Marktwert der Neuheit geistig nicht erfassen können.

      Je größer der Konzern je unbeweglicher und anfälliger für interne Blockaden ist er. Kommunikationsprobleme intern führen dann zu solchen Aussetzern wie VW sie früher schon hatte und heute noch hat.

      Ich hoffe ehrlich gesagt das der Tag an dem dieses perverse Börsen System für immer zusammenbricht in weiter Ferne liegt und ich es nicht mehr erleben muss.

    • Sie argumentieren wie jemand, der jeden Tag die Zeitung liest… Eine Nikon D 750 mit 3 Objektiven ist leichter als eine vergleichbare Ausrüstung der Sony A7. Kein Monitor-Sucher bietet so ein schönes Bild wie ein Spiegelreflex-Sucher. Jedes technische Ding ist ein Kompromiss und somit gibt es nicht ‚die‘ beste Kamera, sondern meine beste Kamera.
      Und ‚die‘ wird immer besser, je mehr Auswahl ich habe.

    • Mir ging es doch am Gegenstand der 7500er ums semi-professionelle DX-Format. Dass der profinahe 35mm Markt sich wesentlich träger verhält, ist doch schon dem Umstand geschuldet, dass alleine ein entspr. Objektivpark schier unbezahlbar ist. Entspr. ist das Auflagemaß diktiert und ein Wechsel brächte erstmal nur unbefriedigendes Adaptergefrickel, aber leider auch die Not zu Retrofokusbauweise und ähnlichen dem Spiegel geschuldeten Nachteilen, wie ein tendenziell langsamer oder wenn schnell, unbezahlbarer Shutter. Es gibt unzählige Rechenbeispiele im Netz, was ein Profi für einen Systemwechsel, auch innerhalb der Zweiparteiendiktatur in die Hand nehmen müsste.

      Auch sonst stimme ich zu. Ich hab als Crop-Amateur auch zwei Systeme, einen kiloschweren Alpha77 II Backstein mit kiloschweren Optiken und eine Hosentaschen-A6000, welche durch ihr filigranes Tastengefummel genauso frustieren kann, wie das elende Geschleppe und die Sperrigkeit des Backsteins. Aber ich möchte in Abhängigkeit des Settings und der Bedürfnisse eben die jeweiligen Freiheitsgrade nutzen können und nicht von meinem Hersteller eingeschränkt oder noch schlimmer erpresst werden. Das war mein Argument. Mit beiden Systemen komm ich als Amateur auf 11 Auslösungen und das im Spannungsfeld des hinkenden Wettbewerbs bei mehr als überzeugenden Autofokuslösungen und das für einen mehr als überzeugenden Preis. Kostet doch beides zusammen etwa soviel wie eine 7500. Diese Preis-Leistung ist bauartbedingt bei Canikon eben nicht mehr drin.

      Mit dem Sucher diskutier ich einfach nicht mehr. Es ist ein ‚Sucher‘. Niemand soll sich alle drei Teile von Herr der Ringe durch sein popeliges Plastikprismensucherlein ansehen müssen, oder den körnigen elektrischen, der sich wohl erst mal gewöhnungsbedürftig darstellt, genau wie eine el. Lenkung statt einer hydraulischen, zumindest wenn man sich ziert. Er ist nur ein Hilfsmittel, um ein Bild zu machen. Hier brauch ich im Zweifel aber schon oft genug Zebra, Fokuspeaking, vielleicht eine Wasserwaage oder eben Belichtungs-/WB-Informationen, resp. eine entspr. Vorschau auf das fertige Bild. Und ja, für WWI Jagdpiloten war eine geschlossene WWII Kanzel natürlich zuerst Hexenwerk, schließlich roch man so nicht mehr des Gegners Verbrennungsgase und ja, man sieht durch das HUD eines modernen Jets den Gegner nicht so gut, wie durch die Visiereinrichtung einer WWII Spitfire, aber es spielt einem die Fluglage ein, den Vorhaltewinkel und ob sich das Radar schon aufgeschaltet hat, etc. Dinge die der Spitfirepilot ob seiner Borniertheit gar nicht in Erwägung zieht, die aber den Sieg ausmachen. Eigentlich ist der EVF grade für Sport oder Wildlife, wo ich es mir oft genug eben nicht leisten darf, den Blick vom Sucher zu nehmen, ein unbedingtes Muss! Ich lass das Argument des ’schlechteren‘ und ’synthetischen‘ Sucherbildes nicht mehr gelten. Gummireifen liesen die Strasse auch erstmal nicht mehr so gut spüren wie Stahlgürtelreifen und ein Fortbewegungsmittel aus dem hinten keine Äpfel herausfallen und das nicht alle 60km gewechselt werden muss, kann nur vom Teufel sein, sicher.

      Man kann es mit Gorbi halten. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Das wird sich im Profisegment wahrscheinlich sogar noch eher bemerkbar machen, wo ein Schuss mal sitzen muss.

    • Ach so ja, noch eines. Dass es immer irgendwo einen Forenautisten oder einen Erbsenzähler gibt, der dann Objektiv-/Bodykombinationen so zusammen- und gegenüberstellt, dass seine Gewichtsrechnung für ihn schön aussieht, das ist doch auch kein Niveau für eine Argumentation, oder?

      Es wird einfach irgendwo gelesen und von den Ewiggestrigen oder Markenfanboys nachgeplappert und endlos rezitiert, sehr dankbar rezitiert, aber keiner kennt die Quelle und wenn, dann hat die Quelle die schwersten Zeisslinsen gegen die leichtesten Plastiklinsen antreten lassen und wenn das nicht mehr zieht, dann ist der Alpha7 oder Fuji Body halt zu leicht für die schweren 400er Telelinse beim Fussball, aber auch mit einer langen und schweren Linse braucht es kein Kontergewicht in Form eines schweren Bodies am Auslösearm. Das wäre so albern wie die Lage eines Kleinflugzeuges über verschiebbare Trimmgewichte am Leitwerk regeln zu wollen, statt über das leichte und potentere Höhenruder.

      Aber man sieht an solchen Schein- und Notargumenten, wie sich gewunden wird. Da sind die Canonblöden besonders auf der Höhe, die seit längerem mit Canoncolours oder Colourscience und der besseren Jpg-Engine argumentieren, weil ihre Bodies seit mehr als fünf Jahren nix mehr zerreissen, zumindest nicht aus den Augen eines postproductionaffinen Raw-Shooters, der bei drei diskreten und interpretierbaren Farbkanälen und einem Bayersensor einfach nur ‚Häh‘ sagt, wenn er Colourscience oder Jpg-Engine hört.

      Ich wünsche Fuji und Olympus etc. von Herzen den verdienten Erfolg und Canikon einen sanften Tod. Nikon ist eh nur noch ein überholter Systemkasten, in dem ein Sonyherz schlägt, möcht ich hier noch bemerken. Damit werden sie sich aber länger über Wasser halten, als Canon. Aber so wie Nokia am iPhone zugrunde ging, so wie das Emailgeschirr von Edelstahl ausgelöscht wurde, stellt sich nur eine Frage. Nicht ob, sondern wann der lästige, anfällige, langsame und auflagemaßseitig störende Schwingspiegel endlich stirbt. Fortschritt ist für immer mehr Leute, immer bezahlbarer mehr Freiheitsgrade zu schaffen, technologisch. Wenn es nach Canikon geht, fühlt es sich fast so an, wie mit der Politik. Man möchte die verdummte Masse unmündig und arm halten. Es gibt aber Hersteller, die bezahlbare und tragbare Lösungen anbieten, mit denen sich im Profisegment wildern lässt. Warum das vielen Erzkatholen genauso stinkt, wie der Umstand, dass man auch mit 300€ Linsen scharfe und vorzeigbare Bilder machen kann?

    • Jetzt machen Sie aber auf dicke Hose, vor allem wenn die A6000 rein passen soll… Kennen Sie die Firma Linhof? Die machen seit 150 Jahren Großformatkameras, welche einst einen 100% Marktanteil hatten aber auch heute noch verkauft werden. Bildbeispiele sind auf flickr zu finden, welche die Einzigartigkeit ihrer Bilder dokumentieren. Großformatkameras haben allerdings keinen so großen Marktanteil mehr. Ebenso ergeht es heutzutage Kameras ohne eingebautes Telefon. Die kleinere Kamera nimmt man mit und die große bleibt im Schrank. Dennoch gibt es Liebhaber für alle Arten von Kameras. Als ein solcher ist man wohl bereit eine Fototasche mit zuführen. Eine kleine leichte Tasche reicht dann für die Nikon D750 (in deren Sucher auch umfassend informiert wird) und drei kompakten Linsen der Lichtstärke 2-2,8. Mit der Sony A7 wäre eine vergleichbare Ausrüstung größer und schwerer. Mit m43 natürlich kompakter – aber wenn man ein vergleichbares Bokeh wünscht, ist deren Ausrüstung ebenso groß. Ihren Argumenten zufolge ist man wohl antik, wenn man mit etwas anderem als einem Handy fotografiert. Ansonsten verbessert jede angebotene Kamera meine Auswahlmöglichkeit und ermöglicht es besser meine beste Kamera zu finden.

    • Ok, Jackentasche;) ! Mit ner Pancake Festbrennweite geht sie aber wirklich auch in die Hosentasche.

      Ja, dann sind wir uns doch einig! Wir wollen Auswahl und Diversität, wollen Nischen und Freiheitsgrade, wollen Möglichkeiten und Räume darin zu spielen und sich zu erproben, am besten für immer mehr Menschen, für immer weniger Geld.

      Was wir nicht wollen ist das Oligopol zweier überteuerter Hersteller, welches diese Auswahl und Diversität durch schiere Marktmacht und den entsprechenden, überbordenden Fanboyismus draußen im Feld regelrecht erdrückt.

      Die 5 Blöd Mk II & III etwa, waren spür- und messbar unterdurchschnittliche ‚Mittelton’kameras mit abgeschnittenen Höhen und Tiefen, also ohne befriedigendes dynamisches Postproduction-Fleisch. Kaum dass sie darüber auf Linienpaare und Details kamen, aufgrund der unselektiven und schlechten Rauschunterdrückungsalgorithmen einerseits und aufgrund der Überschärfungsartefakte der ebenfalls patzenden Nachschärfung andererseits. Darüber fehlte es an zeitgemäßer On-Chip AD-Wandlung, heißt Tiefendynamik/ISO-Invarianz waren Fehlanzeige. Dafür gab es dann neben einem sittenwidrigen Preis nur eine moderate Geschwindigkeit, eine miserable Haltbarkeit und Qualität.

      Wieso hat sich der überteuerte ‚Schrott‘ trotzdem so verkaufen können und wieso fällt den Fanboys dieser Marke heute noch ein Ei aus der Hose, wenn man ihnen sachlich erklärt, dass man bei niedrigen ISOs sogar mit einer Nikon 7200 diese ‚Flaggschiffe‘ aus den Bäumen schießt. Für JPG-Knipser mag so ein Ding ja bedingt Sinn gemacht haben, aber doch nicht für Bastler und Grenzenausloter oder eben Profis. Wie arm muss man sein, dass man 4000€ für eine 5 Blöd Mk IV auszugeben bereit ist, während Fuji und Leica und Sony und was weiß ich nicht noch wer, soviel interessantere und billigere und vielseitigere Produkte aus dem Ärmel zaubern. Trotzdem sind diese Leute immer noch erdrückend dominant und ihr selbstgefälliger Überlegenheitsanspruch stinkt zum Himmel. Woher kommt er? Weil ihr Hersteller fünf Jahre zu spät endlich einen etwas schlechteren Sensor als Sony bauen kann?

      Liegt es an der narzisstischen Kränkung derer, die Mangels Identität und Persönlichkeit die Identifikation mit einer bestimmten Marke suchen (Mir fällt doch auch kein Ei raus, wenn ich einräume dass Fuji und Nikon das beste aus den Sony-/Toshiba-Sensoren rausholen und nicht etwa Sony selbst) oder ist es nur die Masseträgheit des vorhandenen Objektivparks und das Problem überlebt sich mit dem Wegsterben der Spiegelshooter eh.

      Ich freu mich jedenfalls riesig, wenn ich heute auf Fuji/Olympus/Sony Leute treffe und es werden mehr!

    • Sie sind vielleicht ein bissel verliebt in SONY.
      Ich hatte die A6000 mit den Standardzooms von 10 bis 260 mm.

      Ich fand die Objektive eine Katastrophe. Sie sind alle drei nicht sehr scharf, weshalb die Kamera stark nachgeschärft hat. Das Fass zum Überlaufen gebracht haben jedoch die Fehljustierungen und die Methodik von Geissler, Reklamationen zu bearbeiten.

      Ich habe dann Probeaufnahmen mit der EOS-M3 (mit Aufstecksucher) gemacht und war überrascht über die ausgesprochen hohe Qualität schon des Kit-Objektivs 18-55mm. Die Dynamik ist etwas schlechter als bei der Nikon D5100, wobei da die Nikon D5100 aber wohl so ziemlich die beste Kamera am Markt ist oder war. Zu der Sony habe ich keinen direkten Vergleich.

      Viele Sony-Fans scheinen eher nicht mit Sony-Objektiven zu arbeiten, sondern mit welchen von Fremdherstellern. Da habe ich aber speziell im für mich wichtigen Ultraweitwinkel nichts gefunden, mit Autofokus. Die Monster von Sigma sind zu groß.

      Auch meine ich, dass der Autofokus der EOS-M3 außerordentlich präzise ist – aber mit gaaanz deutlichem Abstand vor der Sony.

      Ich halte den Vorteil der Sonys bei der Dynamik unter dem Strich nicht für ein Kaufargument. Dazu ist er zu gering und bei Szenen mit hoher Dynamik, was im Freien öfters vorkommt, muss man sowieso HDR-Techniken anwenden. Da nehme ich dann auch einen Hama-Ständer samt Fernauslösung und freue mich über das gute Klappdisplay.

      Letztlich ist es wohl immer eine Frage des Einsatzzweckes, welche Kamera da am besten geeignet ist.
      Die Olympus mit Pixelshift wäre da für mich noch interessant, wegen der hohen Auflösung. Das könnte, wenn Canon da nichts macht, mal dazu führen, dass ich erneut das System und damit den Hersteller wechsle.

      Nikon habe ich abgeschrieben, weil die gar nichts machen. Die verwalten nur noch den Stillstand.
      Und Sony soll erstmal brauchbare Objektive und eine Qualitätssicherung einführen.

      Aber was ist, wenn die Handy-Hersteller die Pixelshifttechnik einsetzen? da sind dann viel größere Pixel mit entsprechend höherem Dynamikumfang einsetzbar und man erzielt immer noch eine sehr hohe oder sogar höhere Auflösung.

      Dann wird es spannend – und richtig eng speziell für Nikon.

    • Ich meine natürlich die Standards.-Zooms von 10 bis 210 mm
      – SEL1018
      – SELP1650
      – SEL55210

      Meine Lehre aus Sony:
      Vor einem Herstellerwechsel alle Objektive testen – alle!

  • Stimmt schon, dass Kameras wie die D500 „nur“ 400€ teurer sind, aber nachdem die D7500 auf dem Markt ist wird auch die wieder billiger und lässt sich mit anderen vergleichen.

    • Hey Maximilian! Absolut, wenn die D7500 einige Zeit auf dem Markt ist, im Preis sinkt und die Preise der anderen Kameras stabil bleiben (was ja nicht der Fall sein muss), ist die Situation wieder eine andere. Der Artikel bezieht sich in erster Linie auf die nächsten Wochen, wenn die D7500 rund 1.500 Euro kosten wird.

  • Ist Tobi ein Mädchenname? Sie hören sich an wie eine Feministin mit Penisneid… Warum diese persönliche Note?
    Wer mit solchen Argumenten an der Geisteskraft von Nikon oder Canon Fotografen zweifelt offenbart eigene Lücken… Warum sollten besagte Firmen ihr System nicht pflegen? Allein der Kunden wegen. Wenn man schon ein paar Linsen hat, freut man sich wenn was neues kommt. Neben meiner 800 und 750 habe ich auch eine Pen-F und deren Bilder sind schon sehr nah an denen der Nikon´s. Meine Größenvergleiche können Sie nicht mit ihrem Geätze negieren. Schaun´s sich die Sony Linsen an die sind alle recht groß und meistens ein Drittel teurer als Nikon und doppelt so teuer wie Sigma/Tamron Linsen. Wer am meisten Pöbelt hat noch lange nicht Recht.

    • Sie sollen auch ihre Systeme pflegen und damit friedlich einschlafen, so wie das Tasten-Nokia. ‚Evolution statt Revolution‘ hab ich früher immer bei den Canon-Leuten gelesen, wenn etwa beim Wechsel von der 70d auf die 70d MkII außer einer Preiserhöhung wieder nichts geschehen ist. *Lach* Da schämt man sich doch fast fremd. Jede dieser ‚Neuauflagen‘ wurde dann zelebriert wie in einem Gottesdienst. Ja, das ganze hat schon wirklich befremdlich sektenartige Züge. Das darf es auch haben (und bei Nikon war man eh immer entspannter und nicht so ätzend) aber daraus dreist einen Überlegenheitsanspruch abzuleiten und eine kotzige Selbstgefälligkeit. Das ficht mich und viele andere doch so an, wie die schlechte Rabulistik und Tatsachenbiegerei in der Argumentation jener Leute, wenn es darum geht, die mutigen Seiteneinsteiger und Nischenhersteller zu zerreißen. Darum bediene ich mich auch gewisser Stilmittel und einer gewissen überzeichnenden und bildhaften Blumigkeit. Ich finde, dass ich mit meiner Trollerei reagiere. Am Anfang war das Nicht-Ernst-Genommen-Werden und Verhöhnt-Werden. Jetzt wo die Spiegellosen mehrerer Hersteller den Markt fluten, sind die Gesichter verhärmter. Ansonsten gibt es und soll es für jeden sein Ding geben, sag ich ja nix gegen. Ich hab nur im Angesicht des x-ten Backsteines des ewig selben, den Anspruch an Geltung der Revolutionäre etwas schärfer formuliert. Das ist alles.

      Für Rentner hat es heute noch schöne Tastentelefone, mit ganz großen Tasten. Die bedienen genau die Nische der schwarzen Hartplatikbatzen und -backsteine, einfach weil Rentner mit der Komplexität moderner Taschencomputer überfordert sind und eben nur telefonieren wollen. Dass manche aktuelle Smartphones mit immer raffinierteren Sensor- und Bildprozessiertechnologien bald sehr bald eine EOS 70d aus dem Wasser schießen, das wird auch nicht ausbleiben. Man hätte mal besser in Sensoren investieren sollen. Und ob ich jetzt einen Audi oder einen Skoda, einen Seat oder einen VW fahre, der Motor und dessen Performance bleibt immer die selbe. Nur, dass man – anders als im Bild der Autos – im Kamerasegment bei der billigeren Option halt schon ein Headup-Display bekommt und mehr Gänge, das sollte einem zu denken geben.

      Vielen Dank auch, dass sie wenigstens zugestehen, dass andere Hersteller überhaupt Objektive anbieten und dass es auch noch Sigma etc gibt. Bislang war in der Rabulistik der Sektierer das Argument ja dieses, dass es überhaupt keine Objektive gäbe. Aber grade Fuji hat Sahnelösungen auf dem Markt und Olympus und Sony eh. So wie man auch fürs Mittelformat Scherben im Gegenwert eines Kleinwagens kaufen kann, wenn man mag, so kann man für jedes System ausreichend Gläser finden.

      Na und persönlich sind nur Sie geworden! Und wie die Größe eines Bodies und Größe des Gemächtes in Beziehung zu setzen sind, das fragen wir besser die, die sich ohne Not einen Batteriegriff dran schrauben, nicht wahr;)

    • Sie wären wohl besser Schriftsteller oder Pfarrer geworden, da könnten Sie zu jedem Thema solche Brandreden halten, auch nur um die eigene Stimme zu hören und die eigenen Schriften zu lesen.

    • Batteriegriffe setzen die Leute drunter, die entweder ein paar Bilder mehr machen möchten oder größere Flossen haben, als andere. Mit der Größe des Gemächts hat das nichts zu tun. Wenn man keine guten Argumente mehr hat, muss man halt ein wenig pöbeln.
      Im Übrigen, sollte jeder mit dem fotografieren, mit dem es ihm/ihr Spaß macht. Da spielt es überhaupt keine Rolle, wie viele MP, welche Größe die Kamera hat und welchen Sensor man da benutzt. Das hat auch nichts mit dem Alter, respektive Rentnerdasein, zu tun.
      Egal welche Marke Ihr bevorzugt, ich wünsche Euch gut Licht.

    • Das ist richtig. Das kurze Kit-Objektive ist ein Kompromiss und eine rechte Gurke (Das lange geht aber gut). Ein Kompromiss, den man aber trotzdem einsetzen kann – in Abhängigkeit des Reise- und Sportanspruches sogar mit einer gewissen Dankbarkeit – und mit dem man auch brauchbare Ergebnisse hat, wenn man idealerweise auch erst bei 18mm anfängt und ein bisschen abblendet. Dann holt man mehr raus, als mit dem Canonmuster und auch der Autofokus ist eine ganze Größenordnung überlegen. Ansonsten ist die M3 zwar besser wie der Vorgänger, aber noch kein ernsthafter Rivale. Sorry. .. Weiter probieren. Das ist keine Meinung, das ist vielfach herausgemessene Evidenz.

      …und ja, diese Scheiß Marketing Abteilung. Hätten man nicht auch ein 18-50 konstruieren können. Nein, sie mussten ein halbes, nicht korrigiertes Fisheye draufwerfen um mit dem 16mm Argument (Das sackschwere Gegenstück fürs A-Mount kostet 650 € und ist gut) zu stechen und glauben, keiner würde den Schwindel der Softwarekorrektur oder weichen Ränder bemerken. (Das Zeiss 16-70 fürs E-Mount ist aber gut, korrumpiert nur die Idee der preiswerten Westentaschenkamera durch Preis, Bauhöhe und Gewicht, das selbe gilt für das Sony ab 18mm.) Noch kann man nicht alles haben, aber Sony ist im Zweifel auf einem besseren Weg.

      Verheiratet bin ich nicht mit Sony. Mir ist Fuji mittlerweile wesentlich sympathischer, weil Sony mir produkt- und marketingstrategisch immer wieder aufs Neue das Kraut ausschüttet. Über den Service kann ich nix sagen. Sony-
      und Nikonprodukte halten ja, die sind anders als etwa Canon also eher selten auf einen Reparaturbetrieb angewiesen. Ich hab hier doch schon öfter von Ihnen gelesen! Zahlt ihnen Canon für diese subtile Werbung Geld? Wenn, wo kann ich mich bewerben?

    • Das SELP1650 war das einzige, was nicht dezentriert war. Das 1018 war links unscharf, also dezentriert. Die Ersatzlieferung ebenfalls. Eine absolute Katastrophe war aber das Tele im Doppelzoomkit. Das war völlig dejustiert. Und Geissler versuchte mir einzureden, das sei so in Ordnung.
      Gestört hat mich am SELP1650 auch, dass es sich selber einfährt, wenn man zu lange wartet, bevor man auslöst. Gerade wenn man dann Bilder zu HDR zusammensetzen will, ist das ein NoGo.

      Ich habe die EF-M-Objektive 18-55 und 11-22 und kann ihre Kritik nicht nachvollziehen. Diese Objektive sind so scharf (f5,6) dass die mit Lightroom entwickelten Bilder in der 200%-Ansicht noch scharf sind – bis an den Rand! Mit dem SELP1650 holt man meiner Meinung auch bei Abblenden auf 6,3 nicht mehr raus.
      Aber vielleicht habe ich zwei besonders scharfe Exemplare von Canon 11-22, 18-55 und Sie eben ein sehr gutes Exemplar des SELP1650 erwischt.

      Vermutlich liefert der Sony-Sensor mehr Dynamik, aber Rauschen im Himmel bei ISO 100 gibt es dort auch. Der Sony-Sensor mag besser sein, ich würde das aber nicht überbewerten. Luft nach oben haben die alle.

      Es ist auf jeden Fall gut, dass es neben Canon und Nikon neue Anbieter gibt. Andernfalls hätte Canon das EOS-M System womöglich noch nicht am Markt. Aber irgendwann wäre es, denke ich, sowieso gekommen, weil der DSLR-Markt gesättigt ist. Und außerdem: der optische Sucher ist doch so etwas von gestern, gerade bei wenig Licht… Und der Schwingspiegel ist nun mal langsam – auch dass lässt den obsolet werden. Und 4K oder gleich in Sensorauflösung filmen ist die Alternative zu hoher Seriengeschwindigkeit.

      Wenn ich aggressiven Kommentare gegen die modernen Kamera-Technologien lese, dann denke ich, das ist ein Händler, der noch Lagerbestände abdrücken will oder bei ebay was eingestellt hat.

  • Ach Tobi.
    Zum Glück macht ist für ein gutes Foto in den meisten Fällen immer noch der Fotograf verantwortlich. Und nicht das postproductionpotenzial der RAW Bilder, oder die Anzahl der Linienpaare, oder der Dynamikumfang. Ich stelle die These auf, dass 90% der Menschen nicht mal dem Unterschied zwischen einem in 16 und einem in 40 Megapixel aufgenommenen auf a4 vergrößerten Bild erkennen werden. Canon und Nikon verkaufen sich deshalb überhaupt noch weil sie ein gutes Werkzeug sind um gute Bilder zu machen. Gewohnte Bedienung und das Gefühl in der Hand stimmt.

    Für mich ist es was anderes mit einer steinalten d700 Fotos zu machen als mit einer neuen highend mft Kamera. Nicht besser oder schlechter, anders. Leica hat auch nicht immer die besten Spezifikationen gehabt. Nichts desto trotz war die Möglichkeit tolle Bilder zu machen zu jeder Zeit gegeben.

    • Sie sind wirklich kein Bot? Es kommt einem nämlich so vor, als investiere Canon nur noch in Forenschreiber, Blogger, Youtube-Unpacker und -Gottesdienstler, statt in eine gescheite R&D-Abteilung oder zeitgemäße Kameras? Ist ihre Argumentation als ein Scherz gedacht, soll ich lachen? Bitte verstehen Sie, dass ich langsam paranoid reagieren muss! Also sollten Sie echt sein, Verzeihung!

      Eine M3 ist a) ein nicht ernstzunehmendes Spielzeug! Für eine mit 100% Deppensteuer belegte M5 gilt b) das gleiche. Eine halb so teure 6000er schießt sie c) beide jeweils aus den Bäumen, für d) den halben Preis! Canon Crop Kameras dürfen e) nunmal nicht so gut sein, wie Sony/Fuji/Nikon Crop-Kameras, um die schlechten hauseigenen 35mm Backsteine nicht zu gefährden. Die 35mm Backsteine dürfen mittlerweile auch nicht mehr gescheit filmen können, um das eigene Filmkamera-Geschäft nicht zu bedrohen und die Spiegelosen aus diesem Hause sind eh nicht ernstzunehmen, weil das Kartell da f) ganz augenscheinlich gar kein Interesse hat.

      Die Wahrheit tut vielleicht erst weh, aber dann macht es sie frei. Das japanische Kamera-Kartell wickelt die Marke Canon jetzt g) schlicht ab, presst aus den Opfern, die auf Objektiven festsitzen noch das Letzte raus und das Ganze wird von Bots und den Fanboys noch zelebriert, was einem wie eine Verhöhnung der Intelligenz erscheinen mag. Verlieren tun wir aber leider alle! Schauen Sie sich die Preise mal an! Gewinnen tut nur das Kartell, zu dem Sony wohl auch dazu gehören wird! Wer will das noch nicht gemerkt haben? Die Preise für eine 6300er oder 6500er sind eine solche Frechheit!

      Aber: Erst werden wir E-Mount Shooter von der Canonsekte ob unserer angeblich nicht vorhandenen Objektive jahrelang gedisst, dann hängen sie sich an den angeblich schlechten Kitobjektiven (die eh irgendwann im Schrank landen) auf und das auf dem Boden von grade mal fünf eigenen Scherben. Eine anmaßende Frechheit schon fast.

      Ja und dann natürlich der Freund von einem Freund von einem Freund, der mit der Firma Geissler…und die schlechten Menüs und heißen Sensoren…..echt jetzt….ich mag nimmer. Ich kann’s nimmer hören. Und das aus einem Lager, wo eh jede Scherbe nur weich ist und wo seit der ersten Fünfer nix mehr Innovatives oder Wettbewerbsfähiges kam.

      Ich mache bezahlbare Reise-Crop-Kameras, die auf hohem Niveau performen können, als den einzig wahren Innovationssprung oder als den letzten überhaupt noch bezahlbaren Anker zum Thema und dann krätscht mir einer rein, weil die FF Alpha 7 Edelobjektive schwerer seien, als die FX Pedants von Nikon. Das ist doch…. ja was stimmt denn hier mit den Leuten nicht?

      Wir sollten einfach alle streiken, bis die Japaner preislich wieder runterkommen. Sony stellt grade FF Linsen vor, die ihr Gewicht in Gold kosten sollen und bald wird es überhaupt keinen Crop-Body mehr geben, der unter 1000€ kostet.

      Es ist schlimm, wie verhausschweint wir mittlerweile sind, dass wir psychologisch schon so korrumpiert zu sein scheinen, dass wir teurer automatisch mit besser assoziieren und das erklärt dann den Erfolg der Marke Apple oder von Ralph Lauren Poloshirts, oder eben von Canikon. Nur bluten tun am Ende alle, weil wir am Ende nur noch mit Deppensteuer auf dem Boden unseres Markennarzissmus bestraft werden.

      Hab ich denn kein Leben? Draußen scheint die Sonne! Melde mich ab!

    • Sie haben ganz Recht und ich agiere hier natürlich meinen Frust aus. Ich hole mich auch wieder runter, weil hier – mich ausgenommen – jeder auf einem wesentlich reiferen Niveau diskutiert.

      Verstehen Sie bitte meine trollige Aggressivität als frustrierte Reaktion auf einen besonders vermessenenen Überlegenheitsanspruch aus dem – den Markt mit, objektiv gesehen, rückständigem und überteuerten Gerät erdrückenden – Canikon (eher Canon) lager, selbst schon immer das Maß der Dinge gewesen zu sein und die anderen nicht nur nicht ernst zu nehmen, sondern sie mit unreflektiert nachgeplapperten Forenmythen und – Legenden von schlechten Suchern, heißen Sensoren, schlechtem Service und völlig unbrauchbarer Optik noch zu diskreditieren. Nicht zu vergessen, die völlig unmögliche Menüstruktur.

      Begreifen Sie das dann aus der Warte eines eher dankbaren Hobby-Shooters, der nach vielen Jahren frustrierend teurer Kompromisse einen Hersteller gefunden hat, der ihn sein altes Minolta MD-Glas ohne Qualitätsverluste aufschießen lässt und der ihn für 1000€ für Croplösungen verlangen zu können.

      Es ist wie in der großen Politik. Ich weiß nicht, ob und welcher denkende Mensch in NRW überhaupt noch wählen war, weil die Delegation der eigenen Stimme an die kriegstreibenden Transatlantiker im markttotalen rot-schwarz-grün-gelben Einheitsblock (grade im Angesicht unserer fortschreitenden Entrechtung und Verarmung) nunmal eine grobe Fahrlässigkeit ist und sie de facto der freiwilligen, eigenen Entmündigung gleichkommt. Denkende Menschen sollten das nicht mehr tun, sollten sie sich eine Antikartellpartei schustern, die bestimmt nicht die – wieder nur die herrschaftlich als Auffangschale für demokratisches Leckwasser inszenierten – AfD-, Piraten- und Linkspartei-Demokratievorgaukelhülsen sein können.

      Canikon ist wie schwarz-rot und Sony verhält sich jetzt auch schon wie die Olivgrünen. Wie lange sollen wir den Scheiß noch mitmachen, hier wie da? Der Artikel hat einen Body zum Gegenstand der für 1500€ wieder nix kann.
      Was stimmt denn mit uns nicht?

    • Politik und Wirtschaft ist nur ein anderes Wort für Kneipe… Kaufen Sie sich doch was Sie wollen – Sie haben die Wahl. Sie jaulen wie ein Golf Fahrer über Geländewagen. Ich freue mich, wenn ich einen Ferrari oder eine Leica sehe, auch wenn es nicht meine Finanzklasse ist. Canon, Nikon und deren Kunden haben Ihnen nichts getan. Die bieten was an und wenn es ihnen nicht gefällt, kaufen Sie was anderes.

  • Hi,
    der Artikel ist einfach gut. Ich gehöre auch zu denen, die wegen ihrer Objektive bei Nikon bleiben wollen. Und die sich Gedanken machen, von einer (schon älteren) D300 auf etwas Neues zu wechseln. Da ist dieser Vergleich hilfreich.
    Die Seite ist gebookmarked.
    Werner

  • Ich denke, es gibt eine ganze Menge Leute, die nicht jeden Modellwechsel mitmachen und noch wesentlich ältere Kameras haben (ich bin zumindest so ein Luschi). Der fehlende klappbare (!) Monitor war mir zudem bisher in dieser Liga ein Dorn im Auge – das ist nun behoben, da ist aber die 7200 eben keine Option. Die gute (aber inzwischen wirkliche alte) D200 wird also vsl. der 7500 weichen. Warum nicht 750? Passen leider nicht alle Objektive. Warum nicht die D500? Zu groß, zu schwer – und die hat ihren „Preissturz“ ja schon erlebt. Die 7500er wird ja nicht auf diesem Niveau bleiben… wer also nicht Fanboy-mäßig zu den Erstnutzern gehören möchte, bekommt meiner Meinung nach (vsl. zumindest in ein paar Monaten) ein gutes Paket.

    • Hey Stefan! Wie im Artikel schon geschrieben denke ich auch, dass die D7500 grundlegend ein gutes Paket bietet. Und wenn du…

      1.) auf jeden Fall einen Klappmonitor haben möchtest, dir 2.) die Nikon D500 zu schwer ist und du es 3.) nicht eilig hast und warten kannst, bis die D7500 günstiger wird – dann ist sie vermutlich eine super Kamera für dich 🙂

      Liebe Grüße, Mark

    • Hallo Mark,

      hab vielen Dank für Deinen Artikel. Wahr sehr interessant für mich zu lesen. Ich bin gerade auf der Suche nach einer geeigneten Kamera von Nikon. Die Angebote sind tatsächlich sehr vielseitig und anscheinend nur für wahre Profis durchschaubar, so zumindest ist mein derzeitiger Eindruck. Mit den vorgenannten Argumenten über die neue D7500 bin ich mir noch nicht ganz sicher, welche Kamera tatsächlich am Ende für mich als Einsteiger die Richtige ist. Die Vergleichstabelle macht es da nicht gerade einfacher. Obwohl ich schon zugeben muss, dass die D500 doch mein heimlicher Favorit ist. Doch ist die Kamera (D500) für Einsteiger das Richtige, oder ist eine günstigere Variante besser??? Ich suche etwas, wo ich lange etwas davon habe und denke, dass eine solide Kamera mit vielseitigen technischen Möglichkeiten und einem robusten Gehäuse für mich zur Orientierung genau das Richtige wäre. Vielleicht kannst Du mir ja behilflich sein, Mark.

  • Danke für den Artikel, der für mich persönlich sehr hilfreich war! Spiele schon länger mit dem Gedanken meine alte Nikon an den Nagel zu hängen und mir eine neue zuzulegen. Fand die D7500 eigentlich interessant aber werde denke ich jetzt doch zur D500 greifen. Möchte nicht mehr Monate lang warten und die 400 Euro mehr ist die D500 auf jeden Fall Wert.

  • Das ist die Nikon-Seite zu der Kamera:

    http://www.nikon.de/de_DE/product/digital-cameras/slr/consumer/d7500#overview

    Ich suchte dort nach Wasserwaage und habe nichts gefunden.
    Ebenfalls fehlt ein Vorschauhistogramm.
    Verwundert mich etwas, denn das sollte auch bei DSLR möglich sein.
    Ansonsten ist die Kamera einigermaßen OK, wenn auch zu teuer, zu groß und zu schwer (mit den Objektiven).

    Ein Grund, von EOS-M3 zu Nikon zu wechseln, habe ich nicht gefunden.

  • ..ach, wir sind heute alle so erwachsen, so g’scheit und so allwissend; da kann ich nicht verstehen, dass zu einem Kaufboykott aufgerufen wird; die Infos, die von allen Seiten auf uns einprasseln, sollten uns genügen, um eine Kaufentscheidung unabhängig von anderen Meinungen zu treffen; erst mal informieren und vergleichen, dann so ein Gerät in die Hand nehmen und dann selbnstständig entscheiden!!! oder sind Hobbyfotografen, Amateurfotografen, Profis und was sich sonst noch alles „Fotograf“ nennt nicht mehr mündig??

    • Na, wo denn! Nehmen Sie jemanden, der dankbar und schwanzwedelnd statt zähneknirschend fluchend in eine 7D Mk II (die hatte ich oben gemeint, nicht die 70iger) mit einem Uraltsensor und fixem Monitor oder 4000€ in eine 5DMk IV investiert, noch als vernunftbegabtes Wesen wahr? Bitte!

      Erst haben die Leute die objektiv gar nicht vorhandene, bzw rauszumessende Überlegenheit ihres überteuerten Matschglases (Diese Überlegenheit trifft bei Canon wirklich nur auf wenige unbezahlbare Profi-Telelinsen zu, ansonsten sind heute eh schon viel billigere Sigma Gläser besser. Wer es wirklich perfekt braucht, der muss halt bei Zeiss den Namen mitbezahlen, was bei Canon nur mit Ausnahme der spiegelvorausgelösten 5Ds Perlen vor die Sensorsäue wäre ) und ihre auch so tollen Sensoren gepocht. Die ganzen Amateure und Einsteiger waren von diesem Dummgeschwätz wie betäubt und auch noch beeindruckt, haben es sich demütig wegduckend noch nachgeplappert, mich eingeschlossen. „Na gut, dann ist mein Hersteller halt nicht so gut, aber ich kann und will mir nicht mehr leisten!“ Nur, das hatte keinen Gegenstand. Eine Crop-Alpha 77 II hat eine FF 5 Blöd Mk III in den allermeisten Bereichen schon sowas von beschämt, wenn man sich den einen Stop SNR Nachteil leisten kann. Wenn die Lüge nur oft genug wiederholt wird, dann wird sie eben zur Wahrheit.

      Nachdem nun aber die objektivierbaren Ergebnisse von DPReview bis DXO langsam in der Breite durchsickern, so wie sich politisch eine alternative Medienszene (natürlich alles Fake und Aluhut und rechts-/linksradikal und Hatespeech, schon klar) etabliert und jeder Laie darüber über runterladbare und selbstzuprozessierende Raws verschiedener Hersteller irgendwann erkennen kann, dass eh das alles nur ein Werbehoax, ein Fanboy-Mythos war und dass rigides Zusammenspiel von Rauschunterdrückung und Überschärfung eben bestenfalls die nichtvorhandene Qualität der Kamera kaschieren, aber eben nicht die Fähigkeiten eine Rohdaten-Dompteurs oder eines guten Sensors ersetzen kann, da wurde angefangen mit esoterischen Argumenten von Bokeh oder Bildwirkung der Canonscherben (und UUUhhh, wie ist das Bild bei Zeiss-Gläser gruselig) bis Canon-Colours zu argmentieren.

      Dann wieder das gewohnte Schmutzwerfen, dass sie Gläser bei Sigma und Sony und Nikon ja alle dejustiert wären und dann werden wieder 2000€ in den Hals des einen Hersteller der Hersteller verklappt, etwa für einen Plastikprismensucher und nur einen Kreuzsensor, für das angebliche Schwachlichtmonster 6D, das aber dann doch eher nur wieder ein Mittelton-Hotpixelmonster war, sperrig, langsam und teuer. Nach dem Kauf wurde trotzdem ohne rot zu werden der -4 EV stabile Autofokus der besseren SLTs des kleinen Wettbewerbers zerrissen, weil der eben doch nicht immer sitzt, was bei 12 Bildern/Sek. jeder verschmerzen kann, für die man bei Canikon in den Gegenwert eines Kleinwagens und in ein Hanteltraining investieren müsste. So wie man weiter oben, wahrscheinlich Jahre autistischen Trollens investiert hat, die angeblich nicht vorhandenen oder zu teueren Objektive fürs E-Mount zu bemängeln, aber dann auf dem Boden von nur fünfen, von denen keines was taugt, für die Canon-M-Serie einen Geltungsanspruch zu formulieren. Sagen Sie mir doch, wie man sich da vorkommen muss?

      80% der EVF-Basher haben doch noch nicht mal selbst durch einen durchgesehen, gut das ist übertrieben, aber 80% haben sich nie darauf nicht eingearbeitet, um überhaupt beurteilen zu können, was das für das Arbeiten an Vorteilen bedeutet, geschweige denn hätte so ein Canonblöder sich mal das 13-14 EV dynamiktiefe, iso-invariante Raw einer Sony oder Nikon zur Brust genommen, um schon vor der neuen 5er/1er/80iger erblassend erkannt zu haben, dass Verlaufsfilter und Belichtungsreihen eigentlich in den meisten Fällen seit Jahren obsolet und sowas von 9/11 sind.

      Die meisten sind das Produkt mentaler Korruption (Ich nehme mich da auch nicht aus), einer Art Herdentrieb und werbepsychologischer Manipulation, für die sie gar kein Immunsystem haben. Eine jede Testredaktion, lassen wir die als einzig zur Objektivität geschaffene wie DXO mal raus, ist auf dem Boden der Abhängigkeit der Klicks des erdrückenden Fan(boy)blocks und der Anzeigegelder des Kartells zu einer politischen Korrektheit verflucht, die fachlich beleidigend ist. Jede kleine sog. Verbesserung wird autistisch gepriesen und der Mehrpreis für wieder Garnix wird schlicht wegdissoziert. Das ist seit Jahren nur noch schlecht, zum Fremdschämen. Es beleidigt, wenn Sony absichtlich die 6300er und die 6500er so geschickt in der Präsentation versetzt, dass man sich nur betrogen vorkommen kann und der Artikel hat genau wie die Canonproduktpolitik genau diesen Gegenstand. Das Kartell verarscht uns und wir sagen in einer Art hündischen Ergebenheit auch noch Danke und wedeln mit dem Schwanz.

      Das Bodenloseste – und das ist eigentlich der Gegenstand meiner Rage – ist dann aber am Ende, nachdem der markenblöde Fanblock alle Seiteneinsteiger, Nischenprodukte und Amateure gedisst und eingeschüchtert hat, ob ihrer Kitlinsen und ‚Suppenzooms‘ (weil man nur mit Edelfestbrennweiten und 2000€ Spiegelkasten-Bodies überhaupt fotografieren kann), ihnen also versucht hat, den Mut und den Spaß an Kreativität und Möglichkeiten durch feindseliges Gebashe zu vergällen………

      …der Gegenstand meiner Rage ist, dass nachdem diesen Forenautisten und Pixelpeeperfront ohne ein eigenes hochgeladenes Foto, aber mit einer 13-zeiligen Ausrüstungssignatur kein objektives Faktum mehr für ihren wahnhaften und religiösen Marken-Fanboyismus mehr geblieben ist, diese auch noch pappendreist mit dem Argument kommen, dass ja eh der Fotograf die Bilder mache und man mit jeder Kamera auf dem Markt heute gute Fotos macht. Ja, das ist auch so!

      Alles was wir Disputanten und Sektierer hier machen, ist ein Konsumgottesdienst auf unsere Kosten, auf dem Boden unserer narzisstischen Störungsbilder und während die Bosse von Canon, Nikon und Sony zusammen Sushi vom nackten Leib einer Marketingassistentin gönnen und sich ganz köstlich über unsere Blödheit freuen, streiten wir uns ob der jeweiligen Vor- oder Nachteile unseres Herstellers.

      Weil oben die eh praktisch vergeschenkte 16-50 Pancake Linse fürs E-Mount zerrissen wurde, hören Sie sich doch mal an, was dieser Mann am Ende seines kurzen Videos dazu zu sagen hat. Es spiegelt zu 100% meine Meinung. (Youtube Suche -> ‚Is Sony’s Kit Lens Garbage? An Unexpected Rant!‘)

    • Hallo Tobi,

      Ich sehe das nicht viel anders als Sie.

      Aber schauen Sie sich doch mal dieses Bild an, auf dem die Sony A6500 und die EOS-M5 bei ISO 6400 verglichen werden.
      http://www.dkamera.de/media/cache/full/news/sony-alpha-6500-und-canon-eos-m5-im-duell-teil-1/Bildqualitaetsvergleich_Test_Nacht_Sony_Alpha_6500_Canon_EOS_M5_gross.jpg

      Und schauen Sie insbesondere bei dem Fensterkreuz im rechten oberen Fenster mal genau hin.
      Schauen Sie sich auch mal die Textur auf der Wand an.

      Dabei muss man wissen, dass der Sensor der EOS M5 im Unterschied zu M3 ein Dualpixelsensor ist – und wohl ein klein wenig mehr rauscht.

      Das Canon-Bild ist besser aufgelöst.
      Und das hatte ich auch festgestellt, als ich meine D5100 mit der EOS-M3 vor deren Kauf verglichen hatte. Zudem war ich erstaunt, was ich an Details mit der Canon aus den Tiefen rausholen konnte, wo bei Nikon irgendwie schon in den Rohdaten einiges glatt gebügelt worden scheint.

      Förderliche Blende bei 24Mpx an Sony APS-C ist etwa bei 6,4, bei Canon vielleicht bei 6,2,
      Canon scheint bei f5,6 am schärfsten zu sein.

      Sony/Nikon werben stark mit der hohen Dynamik des Sensors.
      Aber das ist ja nicht das einzige, was an einer Kamera wichtig ist. Da hat jeder so seine Prioritäten.
      Und da ich Architektur fotografiere, ist die Schnelligkeit für mich unwichtig – und wirklich langsam ist die EOS M3 mit schneller Speicherkarte nun auch nicht.

    • Die fehlenden Linsen für Sony können Sie nicht wegdiskutieren. Die da sind, sind 1/3 bis doppelt so teuer, zudem größer und schwerer als vergleichbares von Nikon. Somit ist eine D750 ab 3 Linsen leichter als das vergleichbare Sony Equipment. Ebenso traurig sieht es im Sony APS-C System aus. Für die gebotene Leistung ist das System zu groß, da ziehen Panasonic und Olympus mit Lichtgeschwindigkeit vorbei. Hier sind eben auch die Objektive klein, leicht und preiswert! Wenn man sich dann einerseits eine Sony a9 betrachtet, die gewiss eine super tolle Kamera ist, und andererseits die Olympus M1Mk2 stellt man fest: Die Olympus kann praktisch alles was auch die A7 kann, darüber hinaus hat sie eine Riesenauswahl an kleinen preiswerten Linsen und kostet ein gutes Drittel der Sony.

    • Ok, jetzt sind wir wieder am Anfang! Jetzt hab ich kapiert, sie scherzen mit mir 😀

      ….und dann die Laufzeit erst! Jeden Tag fluche ich, dass ich eine Europalette Reserveakkus hinter mir herziehen muss, ‚zum Set‘ und ich beneide die D5 und 1D Shooter, mit ihren leichten f4/500er Linsen, die das nicht müssen. Und was glauben sie, wie oft ich mich schon in diesen Sony-Menüs verloren habe. Sie machen sich ja keine Vorstellung! Neulich wäre ich fast verhungert, als ich in irgendeinem Untermenü meinen Eyefind-Autotracking-Antimaterie-Abschirmungs-Autofokus anpassen wollte. Das ist dann wie bei Inception gewesen. In welcher Menü/Traumebene bin ich denn jetzt? ‚Zweeehündadt Puls hob isch!Doooh Wie gehd’n das?‘ Und nachts, wenn es keiner hört, weine ich leise in mein Kissen, weil ich keine Canoncolours habe.

      Ich hätte auch gerne einen Body mit nur moderater Auflösung, der aber sauschnell kann. Dann hätte ich gerne einen, der Details ohne Ende kann, aber sonst nichts hat oder kann, dann vielleicht einen Allrounder, der alles ein bisschen kann, aber nirgends wirklich sticht, befriedigt oder glänzt und sein Gewicht in Gld kostet und dann noch was richtig billiges, aber wenigstens Vollformat! V-O-L-L-F-O-R-M-A-T ! Damit haben unsere Marketing-Bitches dann alle gekriegt. Das muss man haben, so wie man früher den Stern auf der Haube haben musste, um auf sich zu halten, so muss es einfach… Wenn alle diese Bodies jetzt noch möglichst ein rückständiges AF&Sucher&Verschlusssystem bedienten, und im Idealfall so sperrig und schwer sind, dass ich damit mein kleines Gemächt kaschieren kann, das wäre spitze! Neulich hab ich einen 1d Shooter mit Batteriegriff gesehen, dessen Ausrüstung war so mächtig, die hatte ihr eigenes Schwerefeld! Die hat die Raumzeit gekrümmt und drei kleinere 750er Shooter mit ihrer federleichten Ausrüstung sind als Satelliten um ihn herrum gekreist und haben gelacht! 😉

      Jetzt mal Scherz beiseite:

      Es ist hoffentlich klar geworden, dass ich nicht mit Sony verheiratet bin und so wie Canikon sein Volk durch die vorhandenen Scherben und eine fast schon frechdreiste Politik erpresst, nur künstlich beschnittene Inselbegabungskameras mit seit Jahren obsoleten Schwingspiegelkästen auf dem Markt zu werfen, der eine kann halt Sensor, dafür kann der andere Canoncolours, so erpresst Sony die Leute meinetwegen über die im Vergleich teuereren Linsen, deren es wohl mehr als ausreichend, ja zum Säuefüttern genug geben wird und die ich nicht gewogen oder im Preisleistungs-Krampfanfall gegen ihre Pendants gegen gerechnet habe. Meine f1.7/50mm und die anderen Rokkors sind jetzt an der kleinen so schwer nicht, zum Beispiel. Mit dem Fokuspeaking fokussiere ich wieder gerne von Hand, als Hobby.

      Ich finde ja Fuji und Olympus oder Panasonic auch sympathischer als den Sonykraken und schade, dass …..ja, was macht eigentlich Samsung? Hat das Kartell denen etwa verboten, dass….

      Alles was ich sagen wollte, ist doch klar geworden. Wir zahlen alle einen hohen Preis für unsere Dummheit und unseren Markennarzissmus, die bei Canon zahlen den höchsten Preis und während wir jetzt sinnbefreit zanken, um pixelbreite CAs oder genauso breite Überschärfungshalos, hätten wir draußen gemeinsam schießen können, hätten uns ausgetauscht, hätten uns kreativ und technisch befruchtet und gegenseitig motiviert und inspiriert und hätten im Fotografenstreik vom Kartell endlich ein ISO-Mount eingefordert und genormte Auflagemaße für Spiegel/Spiegellos, hätten heute schon im Streik Wechselsteckplätze für Sensoren/Prozessoren oder AF-Module im Body (warum nicht ein Body und man kann als Alpha7S bis R gehen, je nach Bedarf oder Geldbeutel Einfach nur den Sensor-Prozessorbaustein getauscht) und wir würden uns das, was der Artikel zum Gegenstand hat, nicht länger vom Kartell bieten lassen.

      Normal bin ich nicht so ätzend, polemisch, rabulistisch und überzeichnend. Wenn Sie mir auf der Straße mit der Kamera begegnen, dann läuft es auch wie oben beschrieben, dann ist mir das Gerät das einer hat, egal und wir sind alle Fotografen und teilen ein Hobby. Natürlich ist ne 750er mit der über die Jahre schlaraffenlandartig gewachsenen, unüberschaubaren Objektivpalette von Nikon begründet, so wie ein Pionier seine Daseinsberechtigung hat, uns vom Spiegel zu erlösen. Was ich hier – selbst unfair seiend –
      überzeichnend zu karikieren versucht hatte ist, dass sich das Gebashe aus dem Canikon Lager eben sehr unfair und borniert angefühlt hat. Für so einen bornierten Anspruch gibt es aber keinen Grund mehr, hat ihn vielleicht nie gegeben und Marken wie Apple sind nur deswegen so erfolgreich, weil die amerikanisierten westlichen Völker auch wirklich zum ‚Sch*****‘ Schreien verblödet sind.

    • Sabrina, bitte! Ich bitte sie von Herzen!

      Dann laden Sie sich doch bitte die Bilder der DPreview oder der Chip-Online Seite runter und da ist es dann wieder genau anders herum. Ich hab hier von der 60D und der ersten Alpha77iger angefangen bald von jedem Hersteller die Raws auf dem Rechner, aus dem Feld und dem Labor. Das was sie da aus einem sterilen, wahrscheinlich gekauften Labor unter sterilen Bedinungen auffahren, ist wie der Abgastest bei VW. Es ist gegenstandslos. Die M3 kann sich im echten Leben an keinem einzigen Wettbewerber messen, Period!

      Jeder hat bei jedem Hersteller mal eine Linse, die in die eine oder andere Richtung ausrutscht. Ich will bei meinem dynamisch anspruchsvollen Landschafts- und Architekturanspruch, der aber auf der Wanderung doch mal einen Greifvogel im Flug erwischen will, nicht länger über die Toycam M3 mit ihrem minderwertigen Rebel-Sensor diskutieren. Bitte fangen Sie an das zu respektieren. Ich bin doch auch nur ein Mensch! Niemand der seriös ist, täte das ernsthaft in Erwägung ziehen und ich komme nicht umhin zu glauben, dass sie wirklich bezahlt werden. So sie das nicht werden und Sie sich wirklich die von Ihnen konstruierte Scheinwelt mit einem 200$ Aufstecksucher abkaufen, dann tut es mir menschlich schon fast leid.

      Der Sensor der M3 ist Mist, der Autofokus ist eine Frechheit, die Geschwindigkeit ist eine Verhöhnung, ein Sucher extra kostet mehr wie das von ihnen gebashte Pancake-Glas, das sich noch zusammenfaltet um in der Tasche verschwinden zu können und jeder, wirklich jeder nicht korrupte Tester hat das Gerät verächtlich auf die Seite gelegt und sich Olympus, Fuji oder Sony zugewendet, aber eben seine politisch korrekten 3,5 Sterne gegeben. Das ist wie ein Zeugnis zu lesen: Canon bemühte sich stets um gute Leistungen. Leider blieben diese hinter den Erwartungen und dem Durchschnitt zurück…..

      Hier, der ist für sie, zum Schunzeln:
      /watch?v=LO7rxitFLZg

    • …und ich muss Ihnen das jetzt leider so deutlich wie schmerzhaft sagen!

      Man hat Sie betrogen und über den Tisch gezogen, hat ihnen für das Geld zwar, eines wettbewerbsfähigen, zukunftsträchtigen spiegellosen Systems, aber doch nur eine Toycam verkauft, in die zwar ein großer, aber halt rückständiger 760er Sensor verbaut wurde. Keine Rechenpower, kein gescheiter Autofokus, kein Sucher, kein Puffer, kein Nichts!

      Dass man unter Laborbedingungen durch rigide Überschärfung (unter in Kaufnahme von ekelhaften Artefakten und Halos an anderer Stelle), nachdem die notwendige Rauschunterdrückung alle Feintexturen mit dem Sensorrauschen gleich mit entsorgt hat, tatsächlich eine besondere Brillianz vortäuschen kann, ist nur der Trick, mit dem sich Canon über Wasser hält und dessen ich mich manchmal selektiv auch bediene, aber eben am Computer. Kommen Sie damit an anderes Mauerwerk, an Federkleid oder Fell und Haare, wird es sie ernüchtern, enttäuschen und frustieren und sie entscheiden sich vielleicht für eine andere Taktik.

      Aber trösten Sie sich, die paar 100€ verbrannten Öcken. Fragen Sie mal jemanden, der auf eine 7 Blöd Mk II oder 5 Blöd Mk IV gewartet hat. Diese Leute fluchen vielleicht still und leise in sich hinein und von denen liest man hier nichts. Die halten betroffen das Maul, weil sie wissen, dass ihr Hersteller sie mit der Faust *****.

      Und politisch korrekt muss der Blogger sein, der Troll nicht! Nix für ungut euch und ich weiß ja, dass Canon in Wahrheit die besten Dinge baut. Muss ja, a million flies can’t be wrong!

    • Eigentlich wollte ich die Diskussion hier nicht mehr weiterführen, aber hier muss ich nochmal darauf eingehen:

      Zitat Tobi:

      „Dass man unter Laborbedingungen durch rigide Überschärfung (unter in Kaufnahme von ekelhaften Artefakten und Halos an anderer Stelle), nachdem die notwendige Rauschunterdrückung alle Feintexturen mit dem Sensorrauschen gleich mit entsorgt hat, tatsächlich eine besondere Brillianz vortäuschen kann, ist nur der Trick, mit dem sich Canon über Wasser hält“

      Dann werfen wir doch mal einen Blick auf die Messungen von DXO:

      Sony E 10-18mm f/4 – https://www.sony.de/electronics/kamera-objektive/sel1018
      Auflösung gerade mal 8 Mpx am 24Mpx Sensor
      Chromatische Aberrationen 12 µm
      https://www.dxomark.com/Lenses/Sony/Sony-E-10-18mm-F4-mounted-on-Sony-A6000__942

      Das Canon, das EF-M 11-22 mm
      Auflösung 10 Mpx aber bereits am 18 Mpx-Sensor der EOS M (http://www.canon.de/for_home/product_finder/cameras/digital_slr/eos_m/)
      https://www.dxomark.com/Lenses/Canon/Canon-EF-M-11-22mm-F4-56-IS-STM

      Das Sony E 16-50mm f/3.5-5.6 mounted on Sony A6000 weist am langen Ende CAs von über 20 µm auf. Das ist katastrophal:
      https://www.dxomark.com/Lenses/Sony/Sony-E16-50mm-F35-56-mounted-on-Sony-A6000—Measurements__942

      Da kann sich jeder seine Meinung bilden, wer von den beiden Anbietern es wohl wirklich ist, der versucht, die mangelnde Schärfe seiner Objektive durch Nachschärfen auszugleichen.

      Wenn ich eine neue Kamera kaufe, dann fotografiere ich als erstes unsere Dorfkirche.
      Somit habe ich, was ich Ihnen oben nicht verraten hatte, nämlich sehr wohl einen Vergleich zwischen der A6000 und der EOS-M3 samt den dazugehörigen Hersteller-Objektiven.
      Und der fällt bezüglich Bildqualität sehr viel deutlicher zugunsten der EOS-M3 aus, als es die Messwerte von DXO vermuten lassen.

      Ich habe nichts dagegen, dass jemand Fan-Boy ist.
      Aber man sollte schon bei der Wahrheit bleiben.

      Zu dem Zeitpunkt, als Canon die erste, noch etwas dürftige EOS M eingeführt hat, war der Markt der Spiegellosen faktisch zwischen Sony, Olympus und Panasonic aufgeteilt.

      Die Marktanteile von Canon wachsen Stück für Stück, weil immer mehr Leute Wind von der hohen Bildqualität der EOS-M-Serie und von deren sehr präzisen Autofokus bekommen.

      Viel mehr, als die Konkurrenz schlecht zu reden, hat dem Sony nicht entgegen zu setzen.

  • …wenn man von einer Kamera „lange“ etwas haben will, dann kann man das „Einsteigerargument“ und kauf die D500; bei dieser Kamera zählt u.a. auch eine weitgehend rauschfreie hohe ISO-Möglichkeit! Vergiss aber nicht bei der Objektivwahl nicht zu sehr zu sparen!

    • …also ich mach‘ gerne Bilder und bevor ich mir was neues kaufe, informiere ich mich umfassend im Netz und bei Fotografenkollegen! Dabei zieh ich mich nicht an der Technik hoch, sondern nehm‘ das, was für meinen Zweck notwendig ist und was ich mir leisten kann! Natürlich teste ich meine Neuerwerbungen sofort und zwar an einer DIN A2 (?) Testttafel, die ich aufgezogen habe -gab’s vor einigen Jahren mal auf der Photokina-! Ist eine Optik dann mal nicht richtig zentriert -kann vorkommen- dann geht sie zurück; komm ich mit einer Kamera aus irgendwelchen Grü+nden nicht zurecht, dann geht sie zurück, so einfach ist das. Übrigens bezweifele ich, dass die meisten von uns eine optische Entscheidung treffen können, ob jetzt die oder jene Kamera/Objektiv besser oder schlechter ist! Zum Vergleich Nikon D7500/D500: Man beachte auch den Preisunterschied, der -m.M.n-. allein von Rauschverhalten her gerechtfertigt ist! Vergleicht Äpfel mit Äpfeln und Pflaumen mit Pflaumen und mischt nix durcheinander!

  • .. selten so viel dümmliches, textliches Füllmaterial gelesen wie hier – völlig ohne jeden Wert, da weder technisch-sachlich, noch prosaisch anspruchsvoll. Der Autor verarbeitet eben alles, was irgendwie mit Technik zu tun hat ohne jeglichen Plan, was er da von sich gibt. Ein Blender. Aber er ist in der Lage Preisdeltas auszuloten, immerhin. Solle er doch in die Marketingabeitung von MediaMarkt, da findet er seinen Platz.

    Schlimm.

    • Herr Schell, dann lassen Sie doch mal auf eine technisch-sachliche sowie prosaisch anspruchsvolle Weise hören, warum das denn alles Quatsch ist, was im Artikel geschrieben wird. Ich kann mich der Meinung von Herrn Göpferich grundsätzlich anschließen! Ich bin gespannt auf Ihre schlüssige und vor allem sachliche Argumentation. Sachlichkeit haben Sie aufgrund der Beleidigungen in Ihrem Kommentar sowie fehlenden Gegenargumenten ja bisher leider vermissen lassen.

  • Kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die DX 500 ist deutlich schwerer und größer und die 7200 er hat kein Klappdisplay, Was für mich vor einiger Zeit der Grund war, stattdessen die DX 5500 zu kaufen, die übrigens mit einem etwas kleineren und hochwertigen Zoom (16-80 mm) eine Kamera ist, die von der Größe her zwar nicht in die Westentasche passt, aber ohne weiteres auf Reisen mitnehmbar ist. Ich werde aber auf die DX 7500 aufrüsten, sobald der Preis etwas gesunken ist.

  • Ich kann den Vergleich hier sehr gut nachvollziehen und stimme der Bewertung größtenteils zu. Die untenstehenden Kommentare habe ich gelesen und denke, dass die D7200 genauso wenig wie die D5500 in einem halben Jahr vom Markt verschwunden sind. Ich selbst fotografiere übrigens mit der D500 und würde selbst wenn ich ein weiteres backup-Gehäuse benötigen würde, dies je nach Budgetlage lieber in eine D500, D7200 oder D5500 investieren. Die D750 ist eine Vollformatkamera, die z.B. vom Rauschverhalten des Sensors in einer anderen Liga spielt. Von der Ausstattung her ist sie ‚weniger professionell‘ als die D500, was aber vielen Profis herzlich egal zu sein scheint. Ich bin kein Nikon-Fanboy, habe aber ein paar Objektive für dieses System und wechsele daher mal nicht eben schnell zu Canon oder Fuji. Mirrorless-Kamera von Panasonic und Olympus haben wir auch im Haushalt: Diese sind für meinen persönlichen Einsatzzweck nicht so gut geeignet, da ich eine Kamera mit einem verzögerungsfreien optischen Sucher benötige. Meine Partnerin fotografiert mit der Olympus Produktbilder mit Fokusstacking und dafür ist sie super geeignet.

    Mir ist wichtig, dass ich Bilder – von mir aus als JPG – in Originalgröße auf dem iPad / iPhone schnell mit PS Express bearbeiten kann. Und da fängt für mich die Crux mit den neuen Nikon-Kameras an: Die Snapbridge-Modelle D500, D5600 und D7500 stellen gegenüber der D5500, der D7200 und D750 mit ihrem Basis-WLAN einen erheblichen Rückschritt dar, weil diese entweder quälend langsam per Bluetooth LE übertragen und über eine WiFi-Implementierung verfügen, die die WiFi-Verbindung unter iOS nur aufrecht erhält, wenn Snapbridge im Vordergrund betrieben wird. Kurz: WiFi steht im Gegensatz zur D5500, D7200 und D750 für 3rd-Party Apps nicht zur Verfügung. Wer mehrere tausend Bilder auf der Speicherkarte hat, wird mit Snapbridge die Erfahrung machen, dass es mehrere Minuten dauert, bis das erste Vorschaubild überhaupt angezeigt wird. Mit der angestaubten WMU App ebenfalls von Nikon für z.B. die D5500, D7200 und D750 dauert das stets nur Sekundenbruchteile.

    • Vielen Dank an Mark Göpferich für die Gegenüberstellung der Kameramodelle.
      Seit längerem taucht bei mir immer wieder der Wunsch auf, mir eine neue Kameraausrüstung zuzulegen. Immer mal wieder beschäftige ich mich gelegentlich damit. Witzigerweise hat sich seit 35 Jahren nichts an den einer Entscheidung zugrundelegenden Dingen wirklich verändert, mit der Ausnahme, dass sich heute niemand mehr zwischen einem Zeitautomaten oder einem Blendenautomat entscheiden muss, ohne für eine duale Lösung fast ein Monatsgehalt drauflegen zu müssen. Wer sich im photographischen Bereich auf Einzelthemen beschränkt, für den waren und sind die Parameter klar, und – wenn auch teuer – einfach.
      Als Amateur und Gelegenheits-Bildermacher wäre mir eine eierlegende Wollmilchsau natürlich am liebsten. Dies meint, ein Objektiv möglichst durchgängige hohe Lichtstärke mit 18-200’er Brennweite und am besten ein Vollformatsensor. Spiegel wäre mir egal. Meine Traumkamera wäre die Fuji S100fs mit Vollformat oder einem DX-Sensorformat. Jidddet aber nich. Und wird es auch nie geben. Sonst würde sich niemand mehr so heftig wie hier streiten und die Kamera- und Objektivhersteller (abgesehen von den Nischenprodukten) könnten einpacken.
      Bei meine rschon länger währenden Suche war die Entscheidung schnell zu Ungunsten von Canon ausgegangen. Nikon und Sony gingen schnell in die engere Wahl. Der Beitrag hier hat es gebracht: 750 Nikon, weil eben auch klappbares Display und die alten Nikore gehen auch dran. Vernünftiges Glas für die 7500 ist auch nicht wesentlich günstiger…
      danke für die Entscheidungshilfe

  • …für mich ist -neben meiner Nikon FX-Ausrüstung- eine fast eierlegende Wollmilchsau die FZ1000 von Panasonic; Qualität sehr gut, Handling super und in der Grösse gerade noch gut zum Mitnehmen; würden alle meine Wünsche an eine Kamera erfüllt, wäre sie unbezahlbar, so muss man Kompromisse eingehen, wobei ich die Qualität an die erste Stelle setze -Sony RX10II hat mir Zuwenig Zoom und die RX10III ist ohne -mindestens Einbein–Stativ sehr schwer zu händeln….

  • Auch wenns vielleicht blöd klingt, ich hatte vor einigen Tagen Gelegenheit das Teil (D 7500) zu testen. Ich arbeite schon seit einiger Zeit mit der D 7100 und D 7200, sowie mit einer D 5300. Im direkten Vergleich ist die D 7500 eine vergrößerte Version der D 5500 aber keine D 7 – Version. Nimmt man den ganzen Schnick Schnack mal weg bekommt man weniger Pixel, ein Kunststoffgehäuse und einen einzigen Kartenslot. Alte Objektvschätzchen kann man auch nicht mehr anschließen. Das Kunststoffgehäuse wirkt klapperig und nachgiebig.
    Gut über den zweiten Kartenslot kann man streiten, aber im täglichen Einsatz hatte ich auch schon Kartenausfälle und war froh eine zweite Karte zu haben. Vielleicht brauchen aber Hobbyknipser so was nicht und lassen sich dann eher von einer höheren Serienbildgeschwindigkeit und weiterem Tralala blenden.
    Ich sah bei Iso 100 bis Iso 400 keinen Unterschied in der Bildqualität zur D 7200. Auch bei Iso 800 ist kaum was zu erkennen. Allerdings bekomme ich bei der D 7500 weniger Bild. Was letztendlich zählt ist die Bildqualität, also das was hinten raus kommt. Subjektiv betrachtet glaube ich, dass die D 7200 das bessere Bild liefert.
    Was die D 7500 im Programm von Nikon soll erschließt sich mir nicht. Es gibt preiswertere Alternativen, die aus meiner Sicht auch noch besser daherkommen. Und wenn ich schon umsteigen würde, dann doch eher zur D 750.
    Aber zur Zeit bleibe ich bei meiner Nikon-Sammlung, auch und gerade deswegen weil ich meine alten DSLR Objektivschätzchen weiter verwenden möchte. Vielleicht sollte man die D 7500 überspringen und warten bis nächstes Jahr die D 7600 oder noch besser die D 7700 kommt.

  • Der Artikel spricht mir aus der Seele. Meine D7000 ist in die Jahre gekommen. Die D7200 war bisher kein Quantensprung ggü der D7000.
    Die Freude war groß, als die D7500 angekündigt wurde.
    Und dann das: Fast so teuer wie die D500. Einfach zu teuer!
    Und eine Kamera dieses Kalibers ohne zweites Speicherfach – das geht m.E. gar nicht.
    Also schließe ich mich der Meinung von Mark an und verzichte auf diese eigentlich klasse Kamera und hole mir nun doch lieber die D500

  • Guter Vergleich…und ich weiß auch nicht, für wen die 7500 jetzt eigentlich gedacht ist. Ich hatte eine D7200 mit der ich aber nie wirklich warm geworden bin. Dann kam die D500 und das war dann die Erfüllung all meiner Kameraträume.
    Beim Gewicht muss man übrigens dazusagen, dass die D500 wesentlich leichter wirkt, als sie vom Gewicht her ist. Der Griff ist nämlich eine von diesen selten erwähnten und wirklich tollen Kleinigkeiten, die sich gegenüber den bisherigen Kameras verbessert haben (nur die D750 hat auch so einen Griff).
    Ich arbeite oft Stundenlang mit der Kamera und einer relativ schweren Optik (den 80-400) alles immer freihand und trotz Arthrose in den Händen, habe ich bei der Kamera keine Probleme.
    Und Serienbildgeschwindigkeit, Autofokus und die Kamera an sich, sind einfach genial.
    Bin ich halt auch so ein Nikon Dino…aber solange der Hersteller mir zu einem bezahlbaren Preis liefert was ich brauche, bleibe ich.

    • Bitte was ist die D7200 nicht gegen die d7000?
      Alleine das AF Modul ist der D7000 mindestens haushoch überlegen und schon den Kauf wert.

      Dem geneigten D7*** User ne Vollformat zu empfehlen erfodert aber auch gleich diese darauf hinzuweisen das sie mit Ihren Mittelklassegläsern (wenn es welche sind) auch keine besseren Bilder machen werden.

      Die 7200 auszutauschen ist natürlich Unsinn. Gegen alles andere unten drunter macht es mehr als Sinn. Wer natürlich die Kohle hat kann sich dann auch gleich die D500 kaufen. Aber ALLE? Ach komm.

  • Hallo,

    zu erwähnen sei noch, dass auf die D500 eine Cash Back Aktion läuft. Somit ist der Preisunterschied noch geringer. Interessant wird das ganze erst, wenn die D7500 um EUR 200-300 fällt.

  • Warum kaufen Kunden Nikon Kameras? Richtig, man kann fast nichts falsch machen. Seit Jahrzehnten ein Objektivsystem, Kameras, die in jeder Situation funktionieren und es ist für jeden was dabei von einfach bis Vollprofi. Bei meiner Entscheidung spielte das alles die Hauptrolle. Deshalb und auch der Anschaffungspreis waren Bestandteil für die Entscheidungsfindung. Viele meinen, man muss ein bestehendes System alle 2-3 Jahre auswechseln, gibt ja wieder was neues. Leisten können sich das wahrscheinlich nur die wenigsten und es ist auch absolut nicht notwendig. In früheren Zeiten haben Fotoausrüstungen viele Jahre beim Anwender überdauert.
    Zum rückgehenden Kamerageschäft: Was jetzt verkauft wird ist Ersatz für defekte oder völlig überholte Geräte, der Boom ist vorbei. Es ist das gleiche wie im Hifi Geschäft. Auch wenn in Kürze von Nikon und anderen viele Neuheiten kommen, werden viele Anwender ihre gute bestehende Kamera wohl nicht für die Neuheit ersetzen.
    Auch meine D7100 wird noch lange bleiben. Ein neues Gerät wird nicht viel besser sein

  • Und warum nicht die D7500 kaufen? Klasse Teil. Wird bestimmt wie jedes Nikon Gerät ein zuverlässiger Begleiter für alle Fotosituationen sein.

    • Sehr schön gesagt: „Nikon habe ich (Sabrina) abgeschrieben, weil die gar nichts machen. Die verwalten nur noch den Stillstand.“ Ganz meine Meinung.

    • In allen Fotozeitschriften wird die D 7500 hoch gelobt. Kein Wort darüber, dass die meisten alten Objektive nicht mehr funktionieren. Nur ein Speicherkartenfach und ein Gehäuse aus Kunststoff, aber dafür 4 K Video.
      Die Kamera besteht voll aus Kunststoff. Bei einem 300 oder 500 Objektiv hängt der Anschlussring nicht im Magnesiumgehäuse, sondern in einer Kuntstofffassung. Hält man die Kamera mit dem schweren Objektiv knarzt es. Nur eine Frage der Zeit, bis es zum Bruch kommt. Auch meine Macro-Zwischenringe funktionieren nicht oder blockieren die Blendeneinstellung.
      Mich erinnert das Teil mehr an die D 5000 Reihe. Eine abgespeckte Kamera, die durchaus viel kann, aber in Sachen Verarbeitungs-Qualität und -Umfang eben doch einiges zu wünschen übrig lässt. Ein typisches Prosumer-Produkt für Einsteiger und Amateure. Wer umsteigen will/muss sollte sich die D 500 kaufen, kostet zwar mehr ist aber deutlich besser.
      Eines vestehe ich allerdings überhaupt nicht! Nach 24 MP nun 20 MP und bei den 800 Modellen jetzt 47 MP, also ein Zuwachs an MP. Die Bildqualität bei der 7200 lässt doch nichts zu wünschen übrig, warum jetzt ein Rückschritt?
      Nikon verkauft jetzt clever verpackt weniger für mehr. Auch mal was Neues!!!!!

    • Ich kann ja verstehen, dass es dem Ego gut tut, wenn man mit einem möglichst kiloschweren Boliden in der Gegend herumrennt. Mir reicht die 5500er, aber ich werde auf die 7500er (oder was immer es dann gibt) aufrüsten, wenn meine jetzige Kamera in die Jahre kommt. Das Argument, dass die Kamera leicht ist (daher auch der übrigens hochwertige Kunststoff, aus dem man auch Autokarosserien herstellt), zählt für mich sehr stark. Ich kann auch nachvollziehen dass bei einem Profifotografen, der ohnehin mit großer Ausrüstung antreten muss, ein halbes Kilo mehr für die Kamera keine Rolle spielt, aber unter Profi verstehe ich jemanden, der sein Geld damit verdient, und nicht die 95%, die sich dafür halten.

    • Über die D7500 kann man trefflich streiten. Ein robustes Kunstgehäuse ist erst einmal nichts schlechtes, das kann sogar stabiler und robuster sein als ein Magnesiumgehäuse. Magnesium ist weich und kann trotzdem brechen – schon gesehen. Ich denke, dass das Objektiv bei allen neueren Nikon-Kameras in einer Kunststoffkonstruktion steckt, bei der D500 ist es jedenfalls definitiv eine Kunststoffkonstruktion, auf der vorne natürlich ein Bajonettring aus Metall aufgeschraubt ist.

      Mit dem 20-MP-Sensor der D500 komme ich persönlich sehr gut zurecht. Verglichen mit dem 24-MP-Sensor meiner D7100 finde ich ihn deutlich besser in Sachen Reserven und höhere ISO-Werte.

  • Kurz und Knapp: Kauft euch KEINE Nikon D500 wenn ihr das Sigma Art 18-35 f/1.8 oder das Sigma 50-100 f/1.8 besitzt!!!

    Ich verstehe die Punkte die der Autor aufführt um die Daseinsberechtigung der 7500 zu hinterfragen.
    Auch die Argumentation ist schlüssig und würde ich so Unterschreiben.
    ABER! : Und das aber trifft auf vielleicht 5% zu, aber es ist wichtig.
    Ich habe von der D7000 zur D500 upgegradet… Warum jetzt ausgerechnet zu der tut erstmal nichts zur Sache.
    Zudem besitze ich ein Sigma Art 18-35 f/1.8 und das Sigma Art 50-100 f/1.8

    Bestellt, getestet: Damn, unscharf… Justiert, nur bei AF mittels Bildmittiger AF-Sensorpunkte scharf – bei den äußeren AF-Punkten jedoch ein enormer Frontfokus… what?!

    Kurze Recherche im Internet und ich stoße auf diese Forumsdiskussion:

    https://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/nikon-d500/274662-fehlfokus-aussermittige-fokusfelder-d500-mit-sigma-18-35-1-8-a.html

    Anscheinend können die Kamera und das Objektiv nicht miteinander. Weder Nikon noch Sigma können die Probleme via Software beheben. ich würde zwar gerne verstehen warum, aber für den Moment reicht mir die Info…

    PS: Braucht jemand eine gebrauchte D500? 😀 Tausche gegen die 7500 (Ich will 4K Video, den tiefen Griff und das Klappdisplay)

    Es gibt also dich eine kleine Gruppe, für die die 7500 relevant ist 🙂

  • „Natürlich ist die D750 nicht in jeder Hinsicht die bessere Kamera. Die Serienbildgeschwindigkeit ist etwas langsamer, die Verschlusszeit kürzer“ (nur 1/4000 statt 1/8000).

    Quatsch. „Die kürzeste Verschlusszeit ist länger“.

  • ich bin mit nikon groß geworden, früher analog F3 FA, usw. dann digital D80, D300 und nun D750
    keinesfalls wieder zurück, vollformat einfach genial!
    Und dann entsprechend die richtigen objektive z.b. sigma 35/1.4 sigma 50/1.4 und
    seit ca. 3 Wochen das sigma 24-105/4
    ich stelle große ansprüche an meine fotos, einfach nur super!!!!!

  • Es gibt nichts schlimmeres als Typen wie Tobi B. Labern, labern aber nichts sagen. Nach dem 2. Beitrag habe ich nur noch weitergescrollt weil ich dieses blablablablabla weder ertragen, noch Bock habe mit durchzulesen. Seine Meinung ist eh die einzig richtige und jeder der nicht so denkt wie er ist Rückständig. Denjenigen aber Selbstgefälligkeit vorwerfen.

    Einen wirklich guten Fotografen interessiert dieses ganze Gelaber eh nicht. Weil der geht im Gegensatz zu Tobi B einfach mal raus und macht Bilder, egal womit!!!

    • Ich kann deinen Frust menschlich ja verstehen! Jetzt hat euch euer Hersteller schon wieder verarscht, schon wieder! Zahl das Doppelte, krieg die Hälfte/krieg was altes. Da würd ich meinen Frust auch auf den projizieren, der die Dinge beim Namen nennt. Canon R! Muhahaha!

      Zeit zu wechseln! Jetzt oder nie!

      Versteh doch, dass wir Sony/Nikon etc.-Shooter nach all den Jahren selbstgerechten Bashings und Skin-Tone Narrativ von der Canon Sekte endlich etwas Oberwasser haben!

      Das Fotografieren macht einfach mehr Spaß mit gutem und zeitgemäßen Equipment! Aber grundsätzlich Zustimmung. Man kann mit allem fotografieren. Nur eben, warum mehr für weniger (oder alten Linsenrechnungen aus den 90igern) zahlen.

  • „mit einem neuen Prozessor, einem neuem Sensor, einer etwas schnelleren Serienbildgeschwindigkeit, 4K-Videos, einem minimal besseren Autofokus sowie einem flexiblen Touchscreen daher“

    Ich mache mir ein bischen Sorgen um Ihre fachliche Kompetenz! In den meisten Fällen hat man weniger Anlass gebraucht für ein Upgrade. Alleine das Gewicht und ein Klappdisplay + Touchscreen sind schon sehr starke Argumente.

    Und dann empfehlen Sie ausgerechnet die nochmals 400€ teuerer D500 wegen dem Autofocus und QXD? ?? Für die meisten Nutzer sind diese Argumente nicht anwendbar ( Architektur, Landschaft, Portrait…) denn dafür reicht der sehr gute Autofocus der D7500 absolut aus.

    Ich denke Sie sollten mal darüber nachdenken wie lange Ihre destruktiven Empfehlungen im Internet zu lesen sind. Stand 12.2018 kostet die D500 mindestens 600€ mehr als die 7500 und es gibt aber auch kein nachvollziehbares Argument mehr die 7200 noch zu kaufen.