Mit der EOS-1D X will Canon im April 2012 die bisherigen Flagschiffe der EOS-Reihe (EOS-1Ds Mark III und EOS-1D Mark IV) ablösen. Der Preis soll dabei laut Canon bei 6.299 Euro liegen – die Kamera richtet sich also ausschließlich an Profifotografen. Was genau die Canon EOS-1D X für diesen heftigen Preis zu bieten hat, kann hier nachgelesen werden:
Zunächst einmal spendiert Canon der EOS-1D X zwei neue Digic-5+ Prozessoren, die der Bildverarbeitung ordentlich Dampf machen sollen: Im Vergleich zu den Vorgängern soll die dreifache Geschwindigkeit erreicht werden, somit sind etwa zwölf Bilder pro Sekunde im RAW-Modus möglich.
Canon verbaut in der EOS-1D X einen 18,1 Megapixel Vollformat-CMOS-Sensor und spart damit im Vergleich zu den beiden Vorgängern drei Megapixel ein. Die Empfindlichkeit ist dafür umso beeindruckender, sie reicht von ISO 100 bis 51.200 und ist bei Bedarf sogar noch auf 204.800 erweiterbar – wobei bei letzterem ein leichtes Bildrauschen wohl nicht zu vermeiden ist. Außerdem arbeitet Canon mit einem neuen Autofokus-System, das mit insgesamt 61 Sensor-Punkten arbeitet.
Natürlich darf bei einem Preis von 6.299 Euro auch ein Full-HD-Videomodus nicht fehlen: Die Canon EOS-1D X zeichnet maximal mit einer Auflösung von 1920×1080 auf, die Einstellungen zu Belichtung, Schärfe & Co können dabei selbst festgelegt werden. Auch an der Anschlussvielfalt spart Canon nicht, denn nebem einer USB- und einer HDMI-mini-Schnittstelle wird diesmal auch ein Gigabit-Ethernet-Anschluss zum Datentransfer vorhanden sein.
Hier nochmal die wichtigsten Daten zur Canon EOS-1D X im Überblick:
Quelle der Bilder: Canon